Sabine Urig

Presse

"Höchste Zeit" von ARMGARD SEEGERS

Hamburger Abendblatt (01.08.2015)

Brautjungfer Doris kann's nicht fassen: „Howie?" Ihr Traummann. Sie guckt so fasziniert, als würde sie in einer Tierdoku Igel beim Kopulieren betrachten, sie bebt und zittert, singt zu „Living Next Door to Alice": ,,Mit Howie werd ich älter und wenn ich einmal sterb, dann tu ich das ganz sicher auf ‚nem Carpendale-Konzert" und trifft dabei schon früh am Abend den Mitklatsch-Nerv des Publikums. Die Kolleginnen fragen erstaunt „Who the fuck is Haui?" Doris ist Hausfrau und seit Jahrzehnten mit dem sparsamen Fritz verheiratet. „Ich hab meine tolle Figur nicht nur behalten, ich hab sie verdoppelt", sagt sie einmal, ihr sitzt der Scherz auf dem rechten Fleck. Wie Sabine Urig, diese pralle Komikkönnerin das spielt, erinnert viele Zuschauer sicher daran, dass „Konfektionsgröße 36" eine Bezeichnung ist, die sie zuletzt beim Fall der Mauer eingekauft haben. Doris will keinen Schampus. „Ich trink lieber Asti, da darf auch Dosenobst rein." Wenn eine ihrer Freundinnen, eine echte Plapperschlange, über Gabi sagt, „fangt mit Sch an und hort mit lampe auf", korrigiert sie: „Stehlampe."

«Höchste Zeit» von Ulrike Cordes

dpa (01.08.2015)

Singende Bräute, sprechender Spiegel - Hochzeitsrevue in Hamburg Höchste Begeisterung für «Höchste Zeit»: Die Hochzeitsrevue, Nachfolgerin des Wechseljahreshits «Heiße Zeiten», wurde bei der Premiere im Hamburger St. Pauli Theater vom Publikum gefeiert. ...Die Zuschauer signalisierten mit rhythmischem Klatschen, viel Jubel und am Ende Beifall im Stehen ihre Zustimmung...

49 1/2 Shades

Mittelbayerische Zeitung (11.06.2014)

"Die Musicalparodie „49 1/2 Shades!“ nach dem Bestseller der britischen Autorin E. L. James hat am Dienstagabend das Publikum im Hamburger St.-Pauli-Theater begeistert. Die Kabarettistin und Regisseurin Gerburg Jahnke („Missfits“) inszenierte eine unterhaltsame und amüsante Persiflage auf den Erotik-Bestseller „50 Shades of Grey“. Darin gründen drei frustrierte Frauen mittleren Alters (Sabine Urig, Kira Primke und Ines Martinez), die vor allem mit ihrem Sex-Leben mehr als unzufrieden sind, einen Buchclub. Aus der Misere helfen soll die Buchheldin Ana (Beatrice Reece), deren geheime Sehnsüchte die Damen inspirieren soll."

49 1/2 Shades

thatsMusical, Thorsten Wulf (19.02.2014)

"Nach Off-Off-Broadway und USA-Tour hat die Musical-Parodie "49½ Shades" nun Einzug ins Düsseldorfer Capitol Theater gehalte, bevor weitere Städte in Deutschland und der Schweiz angesteuert werden. Neben einer eigenen deutschen Buchfassung gibt es auch ein neues Regiekonzept. Für beides wurde Ruhrgebietsikone Gerburg Jahnke engagiert (...). In keinem Moment sollte man vergessen, dass dieses „trashige Pornical", wie es Jahnke im Vorwort des Programmhefts nennt, eine Persiflage auf die SM-Szene im Allgemeinen und im speziellen natürlich auf die Buchtrilogie "Shades of Grey" der britischen Autorin EL James ist. (...) Die drei Hauptfiguren des Musicals hingegen lesen das Buch und lassen sich ganz in die Handlung fallen. So entstehen zwei Handlungsebenen: Neben dem Buchclub wird die Geschichte der jungen und naiven Ana erzählt, die sich über ihr Literaturdiplom freut und noch Jungfrau ist. Sie sehnt sich nach Liebe und trifft auf Christian Grey (...). Mehr und mehr verschwimmen die beiden Handlungsebenen, so dass es nach zweieinhalb Stunden ein allseits glückliches Happy-End gibt. Sabine, Jutta und Susanne haben gemeinsam den Buchclub. Sabines Wohnzimmer, angedeutet durch eine Couch, die auf einer kleinen Drehbühne steht, ist der Ort des neuesten Treffens. Sabine Urig spielt die sarkastische Mittvierzigerin herrlich komisch und überdreht. Ihr nimmt man ab, dass sie seit über 25 Jahren ihrem Mann die Wäsche hinterherträgt und aufgehört hat zu klagen. Ihre Gesangsstimme ist schön anzuhören, auch wenn ihre Qualitäten mehr im Schauspiel liegen."

49 1/2 Shades

Musicalfreunde (18.02.2014)

"Lachend zum Höhepunkt: Die Deutschland-Premiere von „49 ½ Shades!“ am vergangenen Sonntag im Düsseldorfer Capitol Theater geriet zum vollen Erfolg. Voller Spannung erwartete das Premierenpublikum am vergangenen Sonntagabend die Musical-Parodie auf den millionenfach verkauften Erotik-Bestseller „Shades of Grey“. Wie würde Regisseurin Gerburg Jahnke („Missfits“) das delikate Buch umsetzen? Das Ergebnis trieb den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. (...) Zu komisch, wie die drei nicht mehr ganz jungen Buchclub-Ladies Jutta (Ines Martinez), Sabine (Sabine Urig) und Susanne (Kira Primke) sich den Bestseller von E.L. James vorknöpfen und die Fesselspielchen des Millionärs Christian Grey (André Haedicke) mit der unterwürfigen Studentin Ana (Beatrice Reece) ad absurdum führen!"

49 1/2 Shades

(18.02.2014)

"Das Ensemble von 49½ SHADES! hatte am Sonntagabend bei der Deutschlandpremiere in Düsseldorf zahlreiche Lacher, spontane Jubelausbrüche sowie minutenlange Standing Ovations auf seiner Seite! (...) Die Geschichte um die drei Buchclub-Damen, die gemeinsam “Shades of Grey” lesen und aufgeregt verfolgen, wie sich in ihrer Vorstellung die unbedarfte Studentin Ana dem erfolgreichen Unternehmer Christian und seinem Hang zu unkonventionellen sexuellen Vorlieben hingibt, kommt beim Publikum in Düsseldorf gut an. (...) Pikante Doppeldeutigkeiten, eindeutige Ansagen, gefühlvolle Balladen, mitreißender Rock’n'Roll, heiße Tanz-Szenen und ein Ensemble, das ohne Scham jedes Thema anpackt, dabei aber nie das Augenzwinkern vergisst – das ist 49½ SHADES! Die Musical Parodie unter der Regie von Kabarettistin Gerburg Jahnke."

49 1/2 Shades

dpa (17.02.2014)

Ein begeistertes Publikum hielt es bei der Persiflage «49 1/2 Shades!» im Capitol Theater am Sonntagabend nicht mehr auf den Sitzen. Regisseurin der zweistündigen Parodie auf den weltweit millionenfach verkauften Sex- und Fesselroman der britischen Autorin E. L. James war die Kabarettistin Gerburg Jahnke («Missfits»). (...) Allerdings werden die Sex-Abenteuer des reichen Geschäftsmanns Christian Grey (...) von einem in die Jahre gekommenen Damentrio in einem privaten Buchclub nacherlebt. Sie holen die literarischen erotischen Abenteuer in einen profanen Ehealltag zurück und ziehen die Fesselspiele ins Lächerliche.

49 1/2 Shades

Musicals, Lars Wallerang (17.02.2014)

"Die Kabarettistin und Regisseurin Gerburg Jahnke (59) besitzt Humor von entwaffnender Direktheit und Talent für gut platzierte Pointen. Sie wagt sich dabei weit hervor insbesondere in den Bezirk der Erotik. Mit der deutschen Adaption der amerikanischen Musical-Parodie „49 ½ Shades of Grey“ geht sie ein ganzes Stück weiter als beispielsweise mit der brillanten Wechseljahre-Revue „Heiße Zeiten“, die sich im Vergleich zu „Shades of Grey“ geradezu harmlos ausnimmt."

49 1/2 Shades

süddeutsche.de (17.02.2014)

"Der Rahmen der Musical-Story, die von den kleinen Bühnen des Off-Off-Broadway in New York kommt und seit vergangenem Jahr durch die USA tourt, ist ein privater Buchclub von drei nicht mehr ganz taufrischen Damen. Jutta (Ines Martinez), Sabine (Sabine Urig) und Susanne (Kira Primke) nehmen sich den Bestseller von E.L. James vor und erleben ihre sexuelle Befreiung. (...) Regisseurin und Ruhrpott-Patriotin Gerburg Jahnke («Missfits») schafft für die deutsche Version den Balanceakt, die unanständige Persiflage herrlich frivol und trotzdem nicht billig zu inszenieren. (...) Am Ende von «49 1/2 Shades!» hält es die Zuschauer nicht mehr auf den Plätzen. Ex-Pornostar Dolly Buster amüsiert sich köstlich und findet, dass das Musical «reiner Klamauk» ist. «Die Witze gehen auf die Kosten der Männer», meint sie. Moderator Hans Meiser hat zusammen mit seiner Tochter «Tränen gelacht». Auf den Punkt aber bringt es die Schauspielerin Jenny Elvers: «Das ist ein Musical für einen Junggesellinnen-Abschied.»"

Außer Kontrolle

Rheinpfalz (14.07.2007)

"Derzeit nimmt Sabine Urig (...) eine "Hilde"-Auszeit und spielt in Berlin in der Cooney-Komödie "Außer Kontrolle".
Zwischen Hilde Becker und Pamela Willy, wie Sabine Urig in der Komödie "Außer Kontrolle" heißt, liegen Welten. (...). Sabine Urig darf in dieser Inszenierung von Martin Woelffer ihr komödiantisches Talent ausleben (...)."

Die sieben Todsünden

Rheinpfalz (14.07.2007)

"Berlin ist der Ort, an dem Sabine Urig ihren Traumberuf ausüben kann - das Schauspiel. Im Theater am Kurfürstendamm beeindruckte sie im vorigen Jahr als Beata in "Die sieben Todsünden" von Andreas Schmidt und Luci van Org. Das tragikomische Stück handelt von einer Hochzeitsfeier mit Hindernissen. "Dank Urig ist es so gut wie sicher, dass es dort urkomisch zugehen wird", freute sich der Berliner Tagesspiegel damals auf die Premiere. "Das Stück hat allen viel abverlangt", erzählt Sabine Urig und lobt die Leistung von Ensemble und Regisseur, die noch während der Proben gemeinsam an der Handlung feilten. Das Ergebnis war ein Bühnenerfolg in der schwer umkämpften Theaterszene Berlins."