Ein heiteres Schauermärchen
Oscar Wildes Erzählung „Das Gespenst von Canterville“ erlebte im Magdeburger Insel Theater ihre Premiere. Die turbulente Inszenierung wurde vom Publikum mit Bravorufen gefeiert.
Magdeburger Volksstimme (26.07.2025)
„...Kontinuität tut gut, zumal ein großer
Teil des ursprünglichen Ensembles bei
der aktuellen Inszenierung mit im Boot
sitzt. Das sanfte Schauermärchen will
keinesfalls als Abklatsch von einst verstanden
sein. Eine völlig andere Textfassung
lässt den Abend unterhaltsam,
frisch und nicht nostalgisch erscheinen. ...
Das turbulente Spiel beginnt. Skurril
gibt sich mit all ihren Marotten Melissa
Florence Jung als Miss Otis, die nichts
essen will, weil ihr Licht als Nahrung
reicht. Sie tanzt mit Inbrunst auf dem
Tisch. ...
Slapstick gehört zur Handlung
dazu, lässt endlose Turbulenzen
entstehen, alles bekommt eine heitere
Grundnote. Der Theaterraum wird bis in
alle Ecken genutzt, das Publikum erlebt
die Handlung hautnah. ...
Ein ernster, hintersinniger Abschluss einer
Inszenierung, die über weite Strecken
auf eine groteske, fast absurde
Handlung setzt. Die Zuschauer feierten
die Premiere mit viel Beifall und Bravorufen.“
Klaus-Peter Voigt
Eine rundum gelungene Satire
Premiere von „Café der Irren“ am Theater an der Angel
Volksstimme Magdeburg (01.07.2023)
„Die Premiere der Adaption eines Bühnenstücks aus dem Frankreich der 1940er Jahre wurde mit Beifall und Bravorufen bedacht. ... Die völlig verrückte Inszenierung nutzt das Haus als passenden Rahmen für die Geschichte von Geld und Gier, die auf die Chuzpe einer alten Dame trifft… Die Schauspieler greifen in die Trickkiste, reizen ... alle gebotenen Möglichkeiten der Satire und Übertreibung aus. … Mit dabei Melissa Jung als Maklerin ohne Skrupel, die gemeinsame Sache mit dem Banker, dem Präsidenten und der Aufsichtsrätin macht. ...Überhaupt lebt die Inszenierung von der Leistung jedes Einzelnen, die zwischen Ernsthaftigkeit und satirischer Übertreibung wechselt. Das Ensemble gibt alles, um ein ungewöhnliches Theatererlebnis umzusetzen. Dazu gehören auch permanente musikalische Einlagen, die regelmäßig auf bekannte Ohrwürmer wie „Singin’ in the rain“ oder eine Auswahl von Liedern der Comedian Harmonists zurückgreifen. … Die Satire gelingt rundum, sprüht nur so von skurrilen Einfällen und deren gekonnter Umsetzung. Keine Minute kommt Langeweile auf, Spaß und Ernsthaftigkeit gehen eine gekonnte Symbiose ein. Im Mittelpunkt steht gesunder Menschenverstand, verpackt in eine bitterböse Analyse des alltäglichen Wahnsinns. Zweifellos ist ein großer Theaterabend zu erleben."
Klaus-Peter Voigt
ON THE TOWN
Musical Boulevard (06.02.2019)
"...Melissa Jung bringt erfrischend neues, komödiantisches Potenzial auf die Bühne, die Jungschen Wurzeln sind klar zu erkennen. Niesend, röchelnd, nasal sprechend, und das die ganze Rolle durch. Gut gemacht!" S. Finger
ON THE TOWN
nmz (28.01.2019)
"...Es ist einfach schwer, neben Hildys von der Grippe gebeutelten Mitbewohnerin Lucy Schmeller (Melissa Jung) ... die richtigen Saiten mit der nötigen Spannkraft aufzuziehen. ..."
Roland H. Dippel
ON THE TOWN
Kultura extra (28.01.2019)
"...Sängerisch wie auch darstellerisch steht der MuKo ein guter Mix aus Ensemblemitgliedern und Gästen zur Verfügung: ...Melissa Jung als Hildys dauerniesende Mitbewohnerin Lucy, ... Sie alle tragen dazu bei, dass dieser Abend ein voller Erfolg wird. Das Publikum belohnt schließlich alle Mitwirkenden mit reichlich Applaus, Fußgetrappel und Standing Ovations.
Mit viel Tanz, jazziger Lebenslust und ungeheurer Frische hat die Musikalische Komödie eine tolle Produktion auf die Beine gestellt. Kaum ist das Stück zu Ende wünscht man sich, dass es bitte gleich von neuem beginnen möge. Prognose: Dauerbrenner."
Eva Hauk