Adriana Altaras

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Fakten

Sprachen
Italienisch, Serbokroatisch, Englisch, Französisch, Spanisch
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Biografie

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Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren. Sie wuchs in Italien und Deutschland auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der Künste in Berlin und vervollständigte ihr Studium an der New York University.


Sie ist Mitbegründerin des Theaters zum Westlichen Stadthirschen in Berlin, wo sie mehrere Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin tätig war. Während dieser Zeit spielte sie unter anderem in DER FROSCH (Achternbusch), DIE NÄCHTE DER CABIRIA (nach Fellini), CLARA S. (Jelinek), SOMMERNACHTSTRAUM (Shakespeare) und in der deutschen Erstaufführung von Leona Carringtons PENELOPE. Hinzu kommen Engagements am Maxim-Gorki-Theater und der Freien Volksbühne in Berlin, am Theater Basel, in Konstanz und Stuttgart. Mit ihrem ersten Solostück JONTEFF, das sie auch selbst geschrieben hat, gastierte sie außer in deutschen Städten auch für das Goethe-Institut in Österreich, Ungarn und Brasilien.

Adriana Altaras begann ihre Regietätigkeit an der Neuköllner Oper in Berlin mit FRAU PARKER KANN NICHT SCHLAFEN; LIEBESTRANK (Donizetti) sowie den Barockopern LA SORELLA AMANTE (Hasse) und TOM JONES (Philidor).

In den Jahren 2002-2004 war sie Hausregisseurin am Berliner Maxim-Gorki-Theater, wo die Inszenierungen von JUD SAUER (Altaras), DAMEN DER GESELLSCHAFT, VÄTERCHEN FROST (Reber) und 2004 TRAUER TO GO (Altaras) entstanden, letzteres eine Arbeit ü̈ber deutsche Vergangenheitsbewältigung anhand der Diskussionen um das Mahnmal für die ermordeten Juden.



2006-2008 arbeitete als Hausregisseurin am Potsdamer Hans Otto Theater:
HAUS UND GARTEN (Ayckbourne), JULIA TIMOSCHENKO (Altaras), DER FALL JAHNKE (Altaras) und im Musiktheater DIE FLEDERMAUS (Johann Strauss).

̈Viel beachtet wurden auch ihre 4 Pionierprojekte mit hyperaktiven Kindern, Migranten und mit Alzheimer-Patienten an der Staatsoper Berlin,(HYP'OP: KENNEN WIR UNS NICHT AUS BIARRITZ?, UNIKATE, HAPPY HOUR) wie auch ihre Bearbeitung und Inszenierung der VAGINA-MONOLOGE (mit wechselnden Gast-Stars) in der Arena Berlin.
Neben ihrem Faible für theatralische Projekte liegt ihr Schwerpunkt inzwischen im Musiktheater. In Augsburg, Aachen, Dresden, Meiningen, Osnabrück, Linz und Kassel konnte man ihre Inszenierungen von DER BARBIER VON SEVILLA (ROSSINI), ZAR UND ZIMMERMANN, (LORZING) COMMEDIAN HARMONISTS, DIE LUSTIGE WITWE (LEHAR), PRINZ METHUSALEM (STRAUSS) sowie zuletzt CENERENTOLA (ROSSINI), ANATEVKA und TOSKA sehen.

Zu ihren zahlreichen Kino- und Fernseharbeiten gehören unter anderem DORADO ONE WAY, DER PHILOSOPH, SIEBEN FRAUEN, DAS KONDOM DES GRAUENS und LOVE IS AROUND sowie LIEBLING KREUZBERG, SIEBENSTEIN, TOP COPS, WOLFFS REVIER, TATORT, SCHIMANSKI, GESETZ DER SERIE, APOCALYPSO, HAPPY BIRTHDAY, PARADISO, KALT IST DER ABENDHAUCH, ROT UND BLAU, DER PUPPENGRÄBER und GESCHLECHT WEIBLICH, ALLES AUF ZUCKER, MEIN FÜHRER, SCHLIEMANN UND SOPHIA, PRINZ EDOUARD, MAX MINSKY UND ICH, DER VOLLIDIOT, THE COUNTESS (Julie Delpy) und KDD - Kriminaldauerdienst, DER GEWALTFRIEDEN, EIN SOMMER IN MARRAKESCH, BLOCH, NACHTSCHICHT, DANNI LOWINSKI, MORDKOMMISSION ISTANBUL, KOMMISSAR MARTHALER, JOSEPHINE KLICK und NACHTFRAUEN.


Darüber hinaus war Adriana Altaras an der Hochschule der Künste Berlin als Dozentin für Schauspiel im Studiengang Musical tätig und als Interviewerin bei der von Steven Spielberg ins Leben gerufenen Shoa Foundation.

Für die Jüdischen Kulturtage 2002 BERLIN OPEN hatte Frau Altaras die Künstlerische Leitung.

1988 erhielt sie den Bundesfilmpreis, wurde 1993 mit dem Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und war Mitglied des "Paradiso-Ensembles", das den Schauspielerpreis (Silbernen Bären) der Berlinale 2000 in Empfang nahm.

Im März 2011 erschien ihr erstes Buch im Verlag Kiepenheuer und Witsch: TITOS BRILLE, die Geschichte meiner strapaziösen Familie, gefolgt 2014 von DOITSCHA, das den Blick eher auf die nicht minder aufregende Gegenwart richtet.
In Zusammenhang mit ihrem ersten Buch entstand der Dokumentarfilm TITOS BRILLE, eine Reise in die verschiedenen Länder und Resonanzräume, der im Dezember 2014 Premiere hat.

Für die neue Schriftsteller Plattform ZEIT ONLINE "Freitext - Feld für literarisches Denken" schreibt Adriana Altaras seit Oktober 2014 regelmäßig und fortlaufend über Politik, Gesellschaft, Literatur und ihr Leben.“Freitext – Feld für literarisches Denken” ist ab sofort unter www.zeit.de/freitext zu finden.

Presse

Theater-Regie

2015

Carmen
Theater Osnabrück
Der Barbier von Sevilla (Rossini)
Staatstheater Kassel

2014

Die lustigen Weiber von Windsor (Otto Nicolai nach Shakespeare)
Theater Kiel, Opernhaus

2013

Die Fledermaus (Johann Strauß)
Landestheater Oberösterreich
Linz
Tosca (Puccini)
Staatstheater Kassel
Melnitz
Kulturtheater Baden / wk kulturwerk
Stückfassung: Adriana Altaras/Wolfgang Böhmer nach dem Roman von Charles Lewinsky Uraufführung
Schweiz

2012

Pariser Leben (Jacques Offenbach)
Landestheater Oberösterreich
Linz
Anatevka (Musik Jerry Bock, Texte Sheldon Harnick, Buch Joseph Stein)
Theater Osnabrück

2011

La Cenerentola ossia La bontà in trionfo (Rossini)
Landestheater Oberösterreich Oper
Linz

2010

Weihnachten im Zelt (Adriana Altaras)
Theaterzelt Meiningen
Prinz Methusalem (Johann Strauss)
Staatsoperette Dresden

2009

Comedian Harmonists (Franz Wittenbrink)
Theater Augsburg
Zar und Zimmermann (A. Lortzing)
Theater Augsburg
Die lustige Witwe (Franz Lehar)
Theater Aachen

2008

Der Fall Janke (Adriana Altaras, UA)
Hans Otto Theater
Potsdam
HypOp IV "Happy Hour" (Musik: Heiner Goebbels)
Staatsoper Berlin, Magazin
Der Barbier von Sevilla (Rossini)
Theater Augsburg

2007

Kasimir und Karoline (Ödon v. Horvath)
Theater Augsburg
Die Fledermaus (Johann Strauß)
Hans Otto Theater
Potsdam

2006

HypOp III "Unikate" (Musik: Alex Nowitz)
Staatsoper unter den Linden
Berlin
Julia Timoschenko (Adriana Altaras u. Wladimir Kurotchkin)
Hans Otto Theater
Potsdam
Garuma - Leben im Sturm (Ad de Bont)
Theater Strahl
Berlin

2005/2006

Cavewoman (Emma Peirson)
Theater Mogul, Admiralspalast Berlin, Tollwood Winterfestival Theresienwiese
Berlin

2005

Haus und Garten (Alan Ayckbourn)
Hans Otto Theater
Potsdam
Trauer to go (Adriana Altaras)
Maxim Gorki Theater
Berlin
HypOp II "Kennen wir uns nicht aus Biarritz?" (Musik: Benjamin Rinnert)
Staatsoper Unter den Linden
Berlin

2004

Väterchen Frost (Annette Reber)
Maxim Gorki Theater
Berlin
HypOp I (Musik: Juliane Klein)
Staatsoper Unter den Linden
Berlin

2003

Damen der Gesellschaft (Claire Boothe Luce)
Maxim Gorki Theater
Berlin

2002

Jud Sauer (Adriana Altaras)
Maxim Gorki Theater
Berlin
Tom Jones (Jean Jacques Philidor)
Neuköllner Oper
Berlin

2001

Die Vagina-Monologe (Eve Ensler)
Arena
Berlin

2000

Die Gefilde des Himmels (Ein Theaterabend über Engel und Dämonen - Isaac B. Singer)
Jüdisches Museum
Berlin
La Sorella Amante (Joh. A. Hasse)
Neuköllner Oper
Berlin

1998

Der Liebestrank/L'elisir d'amore (Gaetano Donizetti)
Neuköllner Oper
Berlin

1997

Marry Me a Little (Stephen Sondheim)
Landestheater Neustrelitz

1996

Frau Parker kann nicht schlafen - Ein Notturno (Adriana Altaras/Wolfgang Böhmer)
Neuköllner Oper
Berlin

1994

Die Hose (Carl Sternheim)
Theater Tribühne
Stuttgart
Was gibt's Neues vom Krieg?/Quoi de neuf sur la guerre? (Robert Bober)
Probebühne Berliner Ensemble
Berlin

1991

Der letzte Waschgang (Musical der Truppe "College of Hearts")