Ulrich Wiggers

Presse

«L'elisir d'amore» am Theater St.Gallen: Hinreissend komisch und voller Tiefsinn

Tagblatt St. Gallen (24.03.2019)

"...Ulrich Wiggers lässt Gaetano Donizettis Oper «L’elisir d’amore» im Kinderzimmer spielen. Seine Inszenierung ist voller witziger Details, zu denen Leif-Erik Heines Ausstattung viel beiträgt. ... Einfache Duette werden zu Kammerspielen Mit Shea Owens als Belcore und David Stout als Dulcamara erreichen wir den Punkt, an dem wir zwingend über Regie und Ausstattung reden müssen. Ulrich Wiggers versetzt das Geschehen in ein sehr farbenprächtiges, von Leif-Erik Heine entworfenes Kinderzimmer. Wie in E.T.A. Hoffmanns «Nussknacker und Mäusekönig» werden die von zwei Kindern achtlos liegen gelassenen Figuren lebendig und beginnen als Barbie Adina und Cowboy Nemorino ihr Spiel, während den Schubladen einer riesigen Kommode der Chor des Theaters St. Gallen und der Opernchor St. Gallen entsteigen. Köpfe und Beine tragen Holzstruktur; man wagt sich nicht vorzustellen, welchen Aufwand diese Oper für Maske und Kostüm bedeutet. Zumal Belcore als muskelbepackter Typ in Springerstiefeln aus der Höhe herabschwebt und Dulcamara im Zaubermantel über das arglose Dorf herfällt. ... Das ist enorm witzig und zu jeder Zeit unterhaltsam, Dulcamara und Belcore füllen ihre Rollen mit unbändiger Spiellust aus. Kindlich-spielerische Fantasie Ulrich Wiggers aber nutzt in seiner Regie den von Leif-Erik Heine geschaffenen Raum kindlich-spielerischer Fantasie souverän, indem er immer wieder Bewegung in die Szenerie bringt. So werden auch einfache Duette mit beziehungsreichen kleinen Kammerspielen unterlegt. So kann man sich dem Sog, der von dieser Inszenierung ausgeht, schon bald nicht mehr entziehen. Das Premierenpublikum hat sie denn auch mit lang anhaltendem Applaus quittiert und die Hauptdarsteller mit Bravorufen eingedeckt. ... «L’elisir d’amore» ist als Familienoper angekündigt. Das sollten all jene beherzigen, die Kinder haben." Rolf App

„Die Herzogin von Chicago“ stürmisch gefeiert

Leipziger Volkszeitung (21.10.2018)

"...Ulrich Wiggers hat mit Hingabe alle gleichberechtigt eingebunden in ein Theater, das das Werk ernstnimmt. Das nichts gegen den Strich bürstet, nichts überzeichnet, nichts veralbert. Im Zentrum des Abends steht die Liebe, die am Schluss eine Brücke schlägt über die Kluft zwischen den Kulturen hinweg. Das ist sentimental, das ist kitschig – das ist schön. Ja, Wiggers muss sich den Vorwurf gefallen lassen, mit der Kürzung auch Ecken und Kanten des Werks abgeschliffen zu haben. Man mag das bedauern – aber wahrscheinlich hat der Regisseur recht, wenn er befindet, mit Begriffen wie „Negermusik“ könne man heute nicht so unbefangen umgehen wie zur Entstehungszeit. Und die kabarettistischen Attacken Kálmáns und seiner Librettisten auf den Antisemitismus im Wien der 20er würden heute, wenn überhaupt, dann falsch verstanden. So scheidet Politik aus für den doppelten Boden unter der „Herzogin“. Diese Fehlstelle füllen gemeinsam Ausstatter Leif-Erik Heine und Choreographin Kati Heidebrecht. Über 240 Kostüme schuf Heine, prachtvolle Gala-Uniformen und sündige Negligés, Pailletten-Fracks und Folklore-Hauben, König Pankraz trägt einen halben Bären, Bondy Stars and Stripes. Und fürs Männerballett ließen Heine und Heidebrecht die letzten Hemmungen fallen: Bärtige Libertys und Cowboys in der Prärie, Spielzeugprinzen und ein Rosen-Pavillon – erstaunlich, was da alles tanzt in dieser luxuriösen Ausstattungs-Revue. Wirklich schade, dass nach knapp drei Stunden alles schon wieder vorbei ist. Einschließlich Jubel." Peter Korfmacher

Les Misérables - Packende Inszenierung

MK Kreiszeitung (25.06.2018)

Packende Inszenierung "...Regisseur Ulrich Wiggers gelingt eine lebendige, packende Inszenierung, bei der sich die vielen Massenszenen organisch entwickeln und in den Aktschlüssen zu eindrucksvollen Tableaus steigern. ..." "...Der besonders geforderte Chor bewährt sich bestens und zeigt einmal mehr seine bemerkenswerte Qualität. Die Möglichkeiten der Bühne werden optimal genutzt. Die Tecklenburger Burgruine bietet einen stimmigen Schauplatz, mit Häuserfronten der Elendsviertel im Hintergrund und an der Seite mit einem Kabinett für den Bischoff und später für die revoltierenden Studenten...." Wolfgang Denker

Publikum feiert enthusiastisch die Premiere von „Les Misérables“

Westfälische Nachrichten (24.06.2018)

" In einer atemberaubenden und bewegenden Inszenierung feierte das Musical „Les Misérables“ von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg am Freitag auf der ausverkauften Freilichtbühne Tecklenburg Premiere. Enthusiastisch, und mit nicht enden wollendem Applaus und stehenden Ovationen bejubelten die rund 2300 Zuschauer das hochkarätige Ensemble, das unter der Regie von Ulrich Wiggers, der musikalischen Leitung von Tjaard Kirsch und der Choreografie von Kati Heidebrecht vor der stimmungsvoll illuminierten Kulisse der alten Burgruine eine grandiose Vorstellung und tolle Unterhaltung bot." "... Die von Hugo fein gezeichneten Schicksale der einzelnen Charaktere setzt Wiggers in seiner Inszenierung ebenso stark um wie den großen Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit...." "...Der gut dreistündige grandiose Musicalabend endet mit vielen Vorhängen und riesiger Freude auf der Bühne wie auf den Rängen." Dietlind Ellerich

CYRANO DE BERGERAC

Aachener Zeitung (16.03.2018)

„...Wiggers macht aus der verwickelten Herz-Schmerz-Geschichte ein Spiel im Spiel. Eine heutige Theatertruppe erobert frisch und frech die Bühne. Das nimmt dem Stück das allzu Gefühlige. ... ... Die Inszenierung, bei der immer wieder das Tempo wechselt, lebt von der sorgfältigen und humorvollen Zeichnung der Figuren, dem mitfühlenden Nachdenken über diesen Cyrano und das Wesen der Liebe. ...“

IRMA LA DOUCE

www.musicalzentrale.de (20.12.2017)

"...Nichts für Kinder, sondern eher eine Story voller Blutgier, Leidenschaft und Tod – so tönt es zu Beginn von der Bühne – und schon befinden wir uns mitten im französischen Amüsierviertel rund um den Montmartre. Flott und extrem unterhaltsam ist sie, die Aachener Inszenierung der "Irma La Douce". Die Arbeit von Kreativteam und Cast greift so perfekt ineinander wie die Elemente eines Zahnrades. Das Resultat? Ein rundum vergnüglicher Musicalabend, der einen den Alltag für ein paar Stunden vergessen lässt. (...) Regisseur Ulrich Wiggers schafft es, die Stimmung einzufangen, die schon den Charme des bekannten Billy Wilder Films "Das Mädchen Irma La Douce" ausmachte, der 1963 auf Basis des Bühnenstücks entstand. Spritzige, flotte Szenen voller Komik werden immer wieder von kurzen, tiefergehenden tragischen Momenten abgelöst. (...) Die Aachener "Irma"-Inszenierung zeigt: Große Musicalunterhaltung funktioniert auch auf kleinstem Raum mit überschaubaren Mitteln. Alles eine Frage der Umsetzung, der Leidenschaft und des Könnens der involvierten Personen. ..." Silke Milpauer

IRMA LA DOUCE

Aachener Zeitung (17.12.2017)

"...Ulrich Wiggers hat die Absurdität der Story klar im Blick. Er inszeniert mit einem Augenzwinkern, ohne den Witz, die Tragik und die Romantik, die in diesem Stück stecken, zu missachten oder zu verflachen. So behält das Musical „Irma la Douce” nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bis zum Ende seinen Schwung, die Skurrilität wird zum System. Ein spielfreudiges Ensemble liefert fein ausgearbeitete Charaktere. Schließlich ist man in diesem Theater ganz nah dran, sieht jede Bewegung, jeden Blick. (...) Wiggers kultiviert die Überzeichnung, aber er verliert nie den Respekt vor einer Gestalt. (...) Wiggers und das gesamte Ensemble liefern souverän eine gefühlvolle Geschichte mit spritzigen und stillen Momenten als gute Unterhaltung. Das Publikum ist begeistert. ..." Sabine Rother

DER KLEINE HORRORLADEN

www.musicalzentrale.de (14.11.2017)

"... Ein Lachgas-süchtiger, sadistischer Zahnarzt mit Darth Vader-Kostümfetisch, exotisch-botanische Alien-Soulgirls und blutrünstige Pflanzen – der Stoff, aus dem Alpträume sind. Genauer: Figuren aus dem Alptraum eines kleinen Jungen, der auf dem Weg zum Zahnarzt ausgerissen ist und in einem alten Gewächshaus in einen unruhigen Schlaf fällt. Die Idee, die trashige Kult-Story rund um die fleischfressende Audrey II in eine Rahmenhandlung einzubetten, ist nur eine von vielen Pluspunkten von Ulrich Wiggers‘ wunderbar skurriler Inszenierung des vielgespielten Musical-Frühwerks von Alan Menken. Ein imposantes, farbintensives Bühnenbild, opulente Ausstattung, beeindruckende Lichttechnik und eine treffsicher besetzte Cast machen das Stück zu einem Must-See der aktuellen Saison. (...) Der kleine Horrorladen" in der Inszenierung von Ulrich Wiggers beweist, dass sich kurzweilige Unterhaltung und Tiefgründigkeit nicht unbedingt ausschließen müssen. Durch einige wenige Kniffe hat eine eigentlich bekannte Handlung mehr Tiefe erhalten – mit dem Ergebnis, dass sich die abstruse Geschichte teilweise bedrückend real anfühlt. In jedem Fall trifft sie einen Nerv: den Nerv der Zeit. ..." Silke Milpauer

"Der kleine Horrorladen" von Alan Menken fügt sich in die Reihe erfolgreicher Musical-Inszenierungen am Magdeburger Theater ein.

Magdeburger Volksstimme (13.11.2017)

...die Inszenierung. Die hebt sich in der Magdeburger Fassung wohltuend von den zahllosen Klischeevorstellungen ab, die allerorten in dem vielgespielten Stück zu beobachten sind. Regisseur Ulrich Wiggers - in Magdeburg auch durch die fulminante Inszenierung der Rocky Horror Show auf dem Domplatz bekannt - greift tief in die inszenatorische Werkzeugkiste und schafft durch einige inhaltliche Veränderungen gegenüber dem Original ein Musical, das trotz der Schwächen des Stoffs eine erzählbare und stellenweise sogar ergreifende Geschichte offenbart.... ...Wiggers stellt das Stück in Magdeburg damit wieder auf die Füße, macht aus dem Märchen, in dem letztlich immer das Gute siegt, wieder ein Musical, das eben doch kein Märchen ist, sondern sich stark an der mit Fiktionen durchsetzten Realität orientiert.... ...„Der kleine Horrorladen“ dürfte unbesehen für das Theater Magdeburg ein Kassenschlager werden. Diese streitbare Inszenierung ist damit ein weiterer Baustein in der erfolgreichen Musicalszenerie des Magdeburger Theaters auch außerhalb der spektakulären Open-Air-Aufführungen. Wer sich mit der Geschichte des Stücks anfreunden kann, wird ganz sicher mit einem großartigen Theaterabend belohnt...." Roman Jasiek

SHREK Gleiche Rechte für vermeintliche Freaks

Neue Osnabrücker Zeitung (18.06.2017)

Gleiche Rechte für vermeintliche Freaks Was am Broadway und auch in der deutschen Fassung von Kevin Schroeder und Heiko Wohlgemuth vor allem eine bombastische Technik-Schlacht ist, wird in Tecklenburg unter der Regie von Ulrich Wiggers zu einem gefühlvoll und sensibel erzählten Märchen für eher ältere Kinder und Erwachsene. Natürlich kommen dabei die bisweilen derben Späße nicht zu kurz, aber am Ende bleibt die Botschaft „Du bist ein Freak? Was soll’s – Du darfst und sollst trotzdem ganz normal leben können.“... ...Nicht immer haben Inszenierungen so viele magische Momente, vom tanzenden Wald über singende Sonnenblumen bis hin zu liebestollen Drachen, geboten. Ullrich Schellhaas

Ein spritzig-schräger Spaß Musical „Shrek“ feiert auf der Tecklenburger Freilichtbühne Premiere und wird bejubelt

Westfälische Nachrichten (18.06.2017)

„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Der letzte Satz ist noch nicht verklungen, da bricht tosender Applaus los. Das Musical „Shrek“ feierte am Samstagabend auf der Freilichtbühne eine grandiose Premiere. „Shrek“, als Film berühmt, ist in der Tecklenburger Bühnenfassung ein Riesenspaß – für Erwachsene wohlgemerkt. Da wird US-Präsident Trump hochgenommen. Es gibt witzige Anlehnungen an alte Fernsehsendungen wie das heitere Beruferaten. Eine gelungene Mischung aus spritzigem Musical und vergnüglichem Klamauk.... ...Dieses Märchen wird in Tecklenburg so farbenfroh und humorvoll auf die Bühne gebracht, dass das Publikum von Beginn an begeistert ist, dem Esel lautstark auf der Flucht hilft und herzlich lacht über die Gags, die sich aneinanderreihen. ...Ein Fest für Augen und Ohren." von Ruth Jacobus

Umjubelte Premiere in Tecklenburg

Musical1 (18.06.2017)

Umjubelte Premiere in Tecklenburg "Eine namenhafte Besetzung, die hochkarätige Statisterie des Vereins und viele gute Ideen in der Umsetzung, sorgten für eine umjubelte Premiere am Samstag in Tecklenburg. Kaum, dass der Schlusston verklungen und das Licht gedimmt war, brach lauter Applaus aus, der in sofortige stehende Ovationen und Begeisterungsrufe überging.... ...Ulrich Wiggers wurde erneut als Regisseur verpflichtet und brachte eine großartige Inszenierung auf die Bühne. Die vielen Mitglieder der Statisterie füllen die Bühne gut aus und erwecken nicht nur den Sumpf mit Leben. ... ...Das Premierenpublikum brachte allen Darstellern lautstarken Jubel und sofortige Standing Ovations entgegen.... SHREK ist ein Spaß für die ganze Familie. In der Naturkulisse der alten Burg Tecklenburg wird eine besondere Atmosphäre geschaffen, die das Stück noch sehenswerter macht als in einem Theater." R. Imping

Tanz der Vampire

musicals (01.04.2017)

"Eine mitreißende Neuinszenierung, die geradezu enthusiastisch gefeiert wurde... Das liegt vor allem an der von originellen Ideen nur so übersprudelnden Inszenierung von Ulrich Wiggers. Was für eine Show, was für ein Spaß, was für ein Triumpf!"

Tanz der Vampire

kulturpöbel (28.03.2017)

"Man merkt der Inszenierung von Ulrich Wiggers an, wie sehr er das Stück kennt. Mehr noch: Seine Anpassungen sind zwar innovativ und im höchsten Maße kreativ-verspielt, aber eben auch behutsam und mit viel Liebe und Respekt zur Vorlage. Das ist das Erfolgsgeheimnis dieser Inszenierung."

DIE BRÜCKEN AM FLUSS

www.musicalzentrale.de (18.03.2017)

Die viertägige Liebesgeschichte zwischen Francesca und Robert könnte einem Rosamunde-Pilcher-Roman entstammen. Dass die Umsetzung in Trier weder kitschig noch langatmig ist, verdankt sie der feinfühligen, auf die Personen fokussierten Regie von Ulrich Wiggers sowie dem starken Ensemble….Das Ergebnis der deutschsprachigen Erstaufführung in Trier kann sich sehen und hören lassen. www.musicalzentrale.de - Hardy Heise

DIE BRÜCKEN AM FLUSS

www. kultupoebel.de (18.03.2017)

Die viertägige Liebesgeschichte zwischen Francesca und Robert könnte einem Rosamunde-Pilcher-Roman entstammen. Dass die Umsetzung in Trier weder kitschig noch langatmig ist, verdankt sie der feinfühligen, auf die Personen fokussierten Regie von Ulrich Wiggers sowie dem starken Ensemble….Das Ergebnis der deutschsprachigen Erstaufführung in Trier kann sich sehen und hören lassen. www.musicalzentrale.de - Hardy Heise "...dabei bekommt man eine starke Inszenierung eines sehr besonderen Werkes geboten, das dem Bedürfnis vieler Fans nach abwechslungsreicher, hochwertiger Musical-Unterhaltung definitiv entsprechen sollte….Nicht zuletzt beweist Regisseur Ulrich Wiggers sein Geschick in der Personenführung ... und eine Inszenierung zu kreieren, welche die maximale Bedeutung der Vorlage ausschöpft und ohne große Ablenkungsmanöver auskommt. Er stellt die Liebesgeschichte von Francesca und Robert ohne unnötigen Kitsch in ihrer reinen Form dar – dass Carin Filipčić und Hans Neblung so beeindruckend aufspielen und ihren Texten zu jedem Zeitpunkt die richtige Aussagekraft verleihen, ist vor allem auch Wiggers Interpretation zu verdanken….In Trier wird einem ganz große Musical-Unterhaltung geboten, dazu noch ein Stück von einem der größten Komponisten unserer Zeit, das vollkommen zurecht mit zwei Tony Awards ausgezeichnet wurde. Wer sich also immer darüber beschwert, dass in Deutschland stets die gleichen „ollen Kamellen“ gespielt und Stücke lieblos durch die Republik rotiert werden, sollte unbedingt den Weg nach Trier auf sich nehmen. „Die Brücken am Fluss“ ist definitiv eine Musical-Perle, die man in dieser Inszenierung nicht verpassen sollte. - Rasmus

Tanz der Vampire

Tagblatt (20.02.2017)

"Sich verlier'n heisst sich befrei'n' Das ist die zweite, in Ulrich Wiggers faszinierend vielschichtiger Inszenierung aufscheinende Ebene. Wie Thomas Borchert als Graf von Krolock die Sarah von Mercedesz Csampai umwirbt, das ist große Kunst - von beiden Seiten. Jede Geste stimmt,wenn sich die beiden, von Franz Blumenauerganz in Rot gekleidet und von Michael Grundner geheimnisvoll ausgeleuchtet, auf hohem Podest nahekommen."

Tanz der Vampire

Tagblatt St. Gallen (19.02.2017)

"Wer Gruseliges liebt, kommt schon rein optisch auf seine Rechnung. Doch auch an Situationskomik mangelt es nicht. Und an herausragenden Darstellern.(...) Das Publikum hat all dies mit frenetischem Applaus quittiert und mit einer sekundenschnell entstandenden Standing Ovation."

Lovestory

Blickpunkt Musical (19.02.2017)

"Ulrich Wiggers' Inszenierung ist emotional, doch niemals rührselig. Sie arbeitet die Glaubwürdigkeit der Charaktere, soweit sie das Buch liefert, intensiv heraus und Wiggers lässt seine Casts aus jungen talentierten und erfahrenen Darstellern gegen die Tragik, die dem Stück innewohnt, anspielen, bis es nicht mehr geht."

Tanz der Vampire

Blickpunkt Musical (01.02.2017)

"Lange, anhaltende Standing Ovatons feiern die großartige Leistung der internationalen Cast und die eindrucksvolle, humoristische, temporeiche Neuinszenierung von Ulrich Wiggers."

Tanz der Vampire

musicalzentrale (01.02.2017)

"Die gesamte Produktion kann qualitativ mühelos mit aktuellen Großproduktionen mithalten. Durch die behutsame Neuinterpretation mit zahlreichen wirksamen und kreativen Ideen transferiert Ulrich Wiggers die Vampire unbeschadet ins 21. Jahrhundert."

Love Story

Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung (17.12.2016)

"Bewegende Momente, sanfte Klänge, ein Ensemble, das bestens vorbereitet ist (...) Regisseur Wiggers erzählt eine moderne 'Love Story', sorgt für Tempo, wo das möglich ist, aber auch für stille Tränen-Momente."

Artus-Excalibur

Da Capo. das Musical-Magazin (21.06.2016)

"Woran erkennt man einen guten Musicalregisseur? Daran, dass er es schafft, aus einer eher schwachen literarischen Vorlage eine Show zu inszenieren, die bereits nach wenigen Sekunden Gänsehaut produziert, die den Zuschauer bis zum Ende der Show in regelmäßigen Abständen immer wieder heimsucht. Dieses Kunststück ist nun gerade Ulrich Wiggers gelungen(...) Nun ist es kein Geheimnis mehr, dass Ulrich Wiggers´ besonderes Augenmerk dem Schauspiel gilt, ohne das ein gutes Musical nicht auskommen kann. Demzufolge hat er aus der sehr konzertanten St. Gallener Version in Tecklenburg kurzerhand ein personenbezogenes Stück gemacht, in dem es vielmehr um die Charakterdarstellung der handelnden Personen geht, ohne dabei den musikalischen Anteil zu vernachlässigen(...)."

Artus-Excalibur

musical1.de (20.06.2016)

"Regie (Ulrich Wiggers), Choreografie (Kati Heidebrecht), Kostüme (Karin Alberti) und Bühnenbild (Susanna Buller) sind wunderbar auf einander abgestimmt: mehrfach führen Wallküren die Einherjer nach Wallhall. (...) Die Kamfszenen (Klaus Figge) sind spannend bis ins letzte Detail, selten kann der Zuschauer alles überblicken und dennoch kommt er aus dem Staunen nicht heraus. Das etwas später aus fünfzehn Schildern der Tafelritter mit einem Handgriff die eigentliche Tafelrunde wird, ist ein genial einfacher wie auch sehenswerter Einfall!"

Artus-Excalibur

Osnabrücker Zeitung (20.06.2016)

"Die Regie von Ulrich Wiggers erzeugt im Bühnenbild von Susanna Buller, mit den Kostümen von Karin Alberti und mit den Tanzszenen von Kati Heidebrecht magische Momente am Fließband. Insbesondere im ersten Akt jagt ein Gänsehautgefühl das nächste. (...) Selbst Nebenrollen und der mehrere Dutzend Mann und Frau starke Hauschor sind perfekt in die Inszenierung eingebunden. Ständig passiert auf der Bühne an mehreren Stellen irgendetwas. Und eigentlich möchte man am Ende der zweidreiviertel Stunden langen Aufführung das Musical sofort ein zweites Mal sehen, nur um auf die vielen kleinen Szenen achten zu können, die man verpasst hat, weil man gerade fasziniert irgendwo anders hingestarrt hat."

Artus-Excalibur

musicalzentrale (20.06.2016)

"Immer deutlich erkennbar: Die perfekte Verzahnung von Bühnenbild, Kostümen, Choreografie, Lichtdesign, Gesang und Darstellung. Regisseur Ulrich Wiggers hat sich mit großem Erfolg des Stückes angenommen, dessen Umsetzung gewiss kein Zuckerschlecken war. Die Vorlage hat einige Längen, viel Pathos und teilweise sehr kurz geratene Szenen, die es schwermachen, die Motive und Charakterzüge der Figuren glaubwürdig herauszustellen. Da bedarf es einer guten Personenregie und viel Gespür für richtiges Timing sowie für die Farbnuancen zwischen schwarz und weiß. (...) Wiggers hat diese Aufgabe mit Bravour bewältigt und gemeinsam mit seinem Kreativteam eine Produktion auf die Beine gestellt, die mit der St. Gallener Urfassung nicht mehr viel gemeinsam hat."

Artus-Excalibur

Westfälische Nachrichten (19.06.2016)

"(...) in dieser Premierennacht sahen an die 2000 Besucher ein Musical, das mit zum Besten zählt, was die erfolgsverwöhnte Freilichtbühne der Festspielstadt je gezeigt hat. Ein Drama mit großen Bildern, packenden Kampfszenen und Darstellern, die allesamt auf höchstem Niveau spielen und singen. (...) jedes Stück des Musicals „Artus Excalibur“ wird mit lautstarkem Applaus belohnt. Aber es geht auch leise zu, und so ist bei den Solo-Auftritten von Artus (Armin Kahl), Merlin (Kevin Tarte), Guinevere (Milica Jovanovic), Morgana (Roberta Valentini) und Lancelot (Dominik Hees) nicht einmal ein Hüsteln zu hören im weiten Rund der Tecklenburger Burgruine."

Grenzecho, Sybille Offergeld (28.04.2016)

In Aachen inszenierte Ulrich Wiggers eine Studie mit Tiefgang.(...) Dem Zuschauer wird ein Tauchgang ins Leidvolle abverlangt. Aber die Regie hat mit dem Bühnen -und Kostümbildner Leif Eric Heine ein Konzept gegen Schwerlastendes entwickelt(...).Schauspielkunst verleiht diesem sprachlich dicht gewebten Stück zusätzlich Gewichtung…starken Applaus für Spiel, Regie und Bühnengestaltung."

Eines langen Tages Reise durch die Nacht

Aachener Zeitung, Sabine Rother (21.04.2016)

RINGEN UM EIN MORBIDES LEBENSPRINZIP "Im massiv durch dunkles Quergestänge geprägten, eindrucksvollen Bühnenbild von Leif-Erik Heine, der auch für Kostüme verantwortlich ist, wird das Leben der Akteure gebündelt, beschränkt und gequetscht – je nach deren Möglichkeit, sich darin zu bewegen, zu klettern, zu verweilen. Dominiert wird der Raum vom übermächtigen, finsteren Porträt des Vaters. Überall liegen und stehen Whiskyflaschen herum. Die Sucht, sich zu betäuben, ist allgegenwärtig. [...] ​Dabei hat Wiggers ein Team aus wirklich guten Darstellern zur Verfügung. [...] Im Schlussbild sitzen sie alle vier beieinander und schauen blicklos in die Zukunft. Das ist es, was O’Neill deprimiert und was bis heute Geltung behält: Niemand lernt tatsächlich etwas aus seinem Unglück, wenn er stets anderen die Verantwortung zuschiebt."

Eines langen Tages Reise durch die Nacht

Aachener Zeitung, Grit Schorn (18.04.2016)

"Regisseur Ulrich Wiggers setzt ebenso auf Dichte und Spannung im Stück. Es soll die Zuschauer in Atem halten. Schlicht und gleichzeitig vielsagend zeigt sich Leif-Erik Heines Bühnenbild mit düsterem Metallgestänge, das die familiären Hürden sichtbar macht. [...] Das Quartett bereitet sich seine eigene Hölle, obwohl auch viel Zuneigung und verzweifelte Liebe spürbar wird. Und sogar Komik gibt es durchaus. ​'Aus der Liebe kommt der Schmerz', glaubt Ulrich Wiggers, der bereits viele erfolgreiche und packende Stücke am Grenzlandtheater inszeniert hat. Süchtige und Suchende stehen im Fokus dieses Schauspiels, das sich immer stärker zuspitzt. Die thematisierten Lebenslügen und versäumten Chancen wirken zeitlos, dabei hat das Stück bereits 76 Jahre auf dem Buckel."

zu Anna Karenina (St. Gallen)

Liechtensteiner Vaterland, Bettina Kugler (12.09.2015)

"In Wiggers' konzentrierter Inszenierung gibt es kein Entkommen. Das Publikum wird mit eingeschlossen.(...) Umso spannender - mag die Geschichte und ihr Verlauf aus etlichen Verfilmungen auch sattsam bekannt sein -, was sich dort zwischen den drei Paaren und dem Glück oder Unglück bringenden Joker Wronski abspielt."

zu Anna Karenina

ostschweiz (mem) (12.09.2015)

"Tolstois Sprache ist stark wie Wodka und die verknappte Inszenierung von Ulrich Wiggers reisst mit. Bis zum bitteren Ende."

zu Anna Karenina (St. Gallen)

saiten ch (12.09.2015)

"Momente starker Körper-Sprache (...) setzt Regisseur Ulrich Wiggers auf die Kraft der Körper-Sprache. Wunderbar: Mit blossem Fussstampfen kündigt sich der Zug an, mit dem Anna in Moskau ankommt [...] Erschütternd die Choreographie der schlackernden Arme im Liebes-Ringkampf von Anna und Karenin. Und berührend die lange, wortlose Szene, wenn Karenin und Wronski ihrer Anna zu zweit eine neue Frisur aufstecken: ein Verwandlungsakt, wie ihn nur Live-Theater hinkriegt."

zu Anna Karenina (St.Gallen)

bodensee4you (12.09.2015)

"Regisseur Ulrich Wiggers und Bühnenbildner Matthias Winkler spiegeln auf der Bühne das Unausweichliche der Situation wider. Dazu haben Sie für Publikum und Schauspieler eine Arenasituation geschaffen, aus der es kein Entkommen gibt. Auch nicht für Anna Kareninas Leidenschaft die so gross (ist), dass ihr niemand gewachsen ist, nicht einmal sie selbst..."

zu Anna Karenina (St.Gallen)

Südkurier (12.09.2015)

"Getragen aber wird die Aufführung vor allem vom Ensemble, allen voran Boglarka Horvath als Anna. Ungezügelt in ihrer Leidenschaft, kühl beherrscht in den kurzen Szenen mit ihrem Mann, dünnhäutig in ihrer eigenen Verletzlichkeit bis hin zu einer letzten rauschhaften Hellsichtigkeit."

zu Anna Karenina (St.Gallen)

sda (12.09.2015)

"Liebe, Leidenschaft und ein riesiges Gefühlschaos bringt das Theater St. Gallen mit ANNA KARENINA auf die Bühne. Die sieben Schauspielerinnen und Schauspieler trafen die Premierengäste am Mittwoch in der Lokremise mitten ins Herz. [...] (es) herrschte an der Premiere fast zwei Stunden lang Hochspannung."

zu Anna Karenina (St.Gallen)

St. Galler Tagblatt (12.09.2015)

"Beklemmend analytisch zeigen Boglarka Horvath und Marcus Schäfer die grosse Leere zwischen Anna und Karenin, beider Bemühen, die Fassade aufrechtzuerhalten. Schäfers Karenin ist einer, der immer schon zu alt und anständig für Liebe war, nun aber Anna um jeden Preis festhalten will. [...] Boglarka Horvath spielt Anna als starke, moderne Frau, die alles will. Und sei es nur einen ewigen Augenblick lang."

zu CABARET (Grenzlandtheater Aachen, Spielzeit 2014/15)

blickp. musical (1), DaCapo (2), ANAZ Kultur (3) (04.03.2015)

Klein, aber mit viel Esprit (1) : CABARET im Grenzlandtheater Aachen, das ist in der Umsetzung von Ulrich Wiggers ein intensives Kammerspiel. Dieser Regisseur hat keine Angst vor der Erfolgsgeschichte einer gefeierten Produktion und braucht den Vergleich auch nicht zu scheuen. Er und sein Ensemble erzählen schlicht und konsequent eine tiefgreifende Geschichte mit vielen Wahrheiten und zeigen, was Theater immer noch kann: berühren und begeistern (2). Es ist diese irritierende Nähe, die den Zuschauer von Anfang an nicht mehr loslässt – Nähe zum Gefühl der aufblühenden Liebe, zum politischen Unheil, zu würgender Angst und Not (3).

Hans Otto Theater Potsdam "La Cage aux Folles"

Kulturradio Potsdam (09.11.2014)

"..Ulrich Wiggers hält in seiner Inszenierung Komödie und Tragödie wunderbar in der Schwebe. Besser geht's nicht."

Hans Otto Theater Potsdam "La Cage aux Folles"

Potsdamer Neueste Nachrichten, Klaus Büstrin (09.11.2014)

"....Am Freitag feierte es im Hans Otto Theater seine umjubelte Premiere. Es gehört wenig Vision dazu, diese Neuinszenierung als künftigen Publikumsrenner zu prognostizieren. „La Cage“ ist ein Thema, das schnell ins Tuntige abgleiten könnte, doch davon kann in Potsdam keine Rede sein. Zwar stehen Show und Spaß an erster Stelle, es wird gefrotzelt und gelacht, doch die stillen und nachdenklichen Momente haben ihre Berechtigung, vor allem wenn zwischenmenschliche Beziehungen ins Visier genommen werden. Regisseur Ulrich Wiggers, der in der Inszenierung des Berliner Theaters des Westens (1986) neben dem Musical-Star Helmut Baumann den Jean-Michel darstellte, setzte das Musical am Hans Otto Theater in Szene. Ihm gelingt eine wunderbare Balance zwischen Kitsch, Klischee und Konzentration auf das Wesentliche. Er vermag, in den richtigen Momenten Atempausen zu geben, zieht aber das Tempo unverzüglich wieder an und sorgt für eine tolle Unterhaltung...."

Hans Otto Theater, Potsdam (La Cage aux Folles)

rbb Kultur, Ute Büsing (08.11.2014)

....."Es gelingt auch noch, ohne aufdringlichen Unterton Antidiskriminierungsbotschaften unterzubringen - was den Spaß an der schrägen Sache nicht mindert. Das Hans Otto Theater hat mit dieser Musiktheaterproduktion einen ganz großen Hit gelandet - wenn nicht den größten seiner neueren Geschichte."

Rocky Horror Show

thatsMusical, Marcus Hoffmann (23.06.2014)

"Jede Menge Gothics, Brad und Janet reisen in einem quietschgelben Trabbi, Eddie wird mit einem goldenen Schuss getötet, Columbia ist stoned, und Frank’n’Furters Schloss ist eine Art Hüpfburg. Ulrich Wiggers hat die "Rocky Horror Show" für das Domplatz-Open-Air in Magdeburg neu erfunden. (...) Die Inszenierung strotzt nur so von neuen Ideen, und das schon von Anfang an. (...) Wiggers spielt mit dem Originalstoff, er trennt die einzelnen Fäden auf und webt sie neu zusammen. (..) Einmal mehr zeigt Generalintendantin Karen Stone, dass Magdeburg im deutschsprachigen Raum zu den Topadressen der Musicalszene gehört. Stone hat sich für Wiggers entschieden, der die komplette Handlung ins heutige Magdeburg verlagert - mit allen Konsequenzen und mit einem Feuerwerk an unartigen und großartigen Ideen. Die Cast ist genial. Dafür erntet die aufwändige poppige Produktion frenetischen Beifall von den Premierenbesuchern. Die "Rocky Horror Show" in Magdeburg ist anders und hat mit dem ursprünglichen Musical nicht mehr viel gemein. Trotzdem oder gerade deswegen ist Magdeburg einmal mehr eine Reise wert."

Der Schuh des Manitu

(22.07.2013)

Ulli Wiggers inszeniert perfekten "Schuh des Manitu"! "Komödie, Klamauk, Klamotte oder einfach nur: Klasse! All diese Einstufungen treffen auf die diesjährige erste "große" Premiere auf der Freilichtbühne Tecklenburg zu.(...) (W)as Regisseur Ulrich Wiggers auf Deutschlands Vorzeige-Freilichttheater (...) geleistet hat, verdient allerhöhste Anerkennung. (...) Diese kurzweilige, humorvoll-pointierte, extrem stimmungsvolle und tänzerisch rasante Inszenierung beweist einmal mehr, das etwas Besonderes entstehen kann, wenn man einem erfahrenen Bühnenprofi wie Ulli Wiggers einfach mal den Raum und die Freiheit läßt, eine Inszenierung nach seinen Vorstellungen umzusetzen. (...) Trotz der eher flauen Buchvorlage ist der "Schuh des Manitu" handwerklich und in der Umsetzung eine der besten Inszenierungen, die der Verfasser in den letzten 10 Jahren auf deutschsprachigen Bühnen sehen durfte. Und das es dem Publikum gefallen hat, daran besteht mal gar kein Zweifel, denn das klatschte bereits bei der ersten Nummer mit und feierte am Ende das Ensemble mit langanhaltenden, stehenden Ovationen. (...)"

Der Schuh des Manitu

thatsMusical (23.06.2013)

"Das Musical scheint wie gemacht für diese Open-Air-Bühne. Großen Anteil daran hat die scheinbar zurückhaltende Regie von Ulrich Wiggers. Jedoch versteht diese sich, ganz im Sinne des Buches auf die szenenrelevanten Maßgaben zu stützen, die durch ihre teils völlig abstruse Handlung (und das ist in diesem Fall nicht negativ gemeint) bereits genug Ideen liefern. Umgesetzt wurden diese Ideen exzellent, genauso wie das Bühnenbild von Susanna Buller und die Kostüme von Karin Alberti. "Der Schuh des Manitu" darf also freilich als wahrer Glücksgriff der Freilichtspiele Tecklenburg bezeichnet werden. Die Geschichte passt zum Spielort, die Regie steht im Dienst der Sache, die Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig. Eine runde Sache, die großen Spaß macht."

La Cage aux Folles

musicals (05.02.2013)

„Nachdem das Grenzlandtheater im letzten Jahr bewiesen hatte, dass man ein Broadway-Musical (‚Der Mann von La Mancha’) durchaus ohne Qualitätseinbußen auf einer kleinen Bühne produzieren kann, fuhr man dieses Mal nur mit der Frage nach Aachen: Wie löst Regisseur Ulrich Wiggers das Problem mit der für dieses Stück doch so unentbehrlich scheinenden Showtreppe, auf der Travestie-Stars des St. Tropez-Nachtclubs „La Cage aux Folles“ ihre großen Auftritte haben? (…) … zeigt sich der schier grenzenlose Einfallsreichtum des Bühnebildners Matthias Winkler, der wie die Kostümbildnerin Noelie Verdier schon zum festen Inventar der Inszenierungen von Ulrich Wiggers gehört. Ein wunderbares Beispiel ihrer kongenialen Zusammenarbeit ist auch die Szene, in der Dindon mit seiner Frau in einem angesagten Gourmet-Tempel landet, den die Inszenierung im Bollywood-Stil mit Sitzkissen präsentiert, weil auf der schmalen Bühne einfach kein Platz für das übliche Restaurant-Interieur ist. (…) Aller guten Dinge sind drei, heißt es. Bei Ulrich Wiggers freut man sich allerdings schon auf den vierten Musical-Streich am Aachener Grenzlandtheater. Vielleicht ‚Jesus Christ Superstar’ mit ausgedünnter Jünger-Schar, ‚Das Phantom der Oper’ ohne herabstürzende Kronleuchter oder ‚The Sound of Music’ mit Kleinfamilie?! Eine sehenswerte Überraschung scheint auf jeden Fall vorprogrammiert.“

La Cage aux Folles

Movie Beta (10.01.2013)

„Selten so groß unterhalten worden, lange nicht mehr so berührt worden“ La Cage aux Folles im Grenzlandtheater fasziniert.“

La Cage aux Folles

Da Capo, Januar/Februar 2013 (05.01.2013)

„Dieses recht kleine ehemalige Zimmertheater in der Elisen-Passage hat sich in den letzten Jahren zum Garant für außergewöhnlich gute Inszenierungen gemausert. Ist die Messlatte einmal so hoch angesetzt, ist es natürlich oft schwierig, das Niveau zu halten oder sich gar selbst zu übertreffen. Aber genau das ist dem Grenzlandtheater doch tatsächlich wieder gelungen. Frei nach dem Motto „Never change a winning team“ wurde die Inszenierung erneut Ulrich Wiggers anvertraut, der im Grenzlandtheater neben diversen Schauspielen auch die beiden letztjährigen, sehr erfolgreichen Musicalproduktionen „Die Drei von der Tankstelle“ und „Der Mann von La Mancha“ auf die Bühne brachte. Ulrich Wiggers übertrifft sich selbst. (…) verleiht er der Inszenierung des Klassikers die nötigen neuen Impulse, ohne die Seele des Stückes zu zerstören. Hierbei konzentriert er sich neben der schrill bunten Scheinwelt des Travestieclubs im Besonderen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen hinter den Kulissen. Bei aller sonstigen Kurzweil machen diese eher leisen und anrührenden Momente, (…) das Stück nämlich erst perfekt.“

La Cage aux Folles

Aachener Zeitung (12.12.2012)

"Mit einem Regisseur wie Ulrich Wiggers, der bereits zahlreiche eindrucksvolle Produktionen für das Grenzlandtheater realisiert hat (man denke an „Der Mann von La Mancha“), konnte es Intendant Uwe Brandt wagen, auch ein so großes Musical wie „La Cage aux Folles“ auf die kleine Bühne zu holen, die ihre Erweiterung im gesamten Theaterraum findet. (...) Wiggers erzählt zügig und einfühlsam mit einem glänzend aufeinander eingespielten Ensemble die vielschichtige Geschichte, wobei ihm eine Mischung aus frechem Witz, mutigem Überlebenswillen und anrührender Melancholie gelingt. Die Stimmungswechsel sind manchmal atemberaubend rasch.(...) Insgesamt eine schlüssige, gut gelungene Inszenierung bei der temporeiche Szenen und stille Momente gleichermaßen zur Geltung kommen. Zum Schlussapplaus hält es das Publikum nicht mehr auf seinen Plätzen, langer, euphorischer Beifall für eine große Leistung."

Ein Sommernachtstraum (Grenzlandtheater Aachen)

Grenz-Echo (21.09.2012)

„Auf einer minimalistische aber einfallsreich ausgestatteten Bühne vollzieht sich in rasantem Spiel der rauschhafte Traum einer Sommernacht. Das Ensemble erfreut mit Wandlungsfähigkeit, verbaler Witz lockert auf. (…) Nichts wirkt statisch in dieser temporeichen Inszenierung von Ulrich Wiggers. Kein romantisches Schwelgen, kein getragenes Pathos überlagert die Botschaft vom uneingeschränkten, hemmungsfreien Wirken des Eros im Reich Zaubertinktur träufelnder, dämonischer Naturgeister.“

Ein Sommernachtstraum (Grenzlandtheater Aachen)

Zuschauerstimmen (20.09.2012)

„Sensationell – ein Sommernachtstraum! Der sprachliche Ausdruck zusammen mit dem körperlichen Einsatz – fand ich einfach ganz wunderbar.“ Marlene Weisshorn „Sehr gelungen! Mich beeindruckte, dass man das Stück mit nur neun Leuten spielen kann. (…) Es war fantastisch. Einfach sehr originell umgesetzt. Die Übersetzung war sehr passend. Die Beibehaltung der Reime und dennoch die Umsetzung von zeitgemäßer Sprache machten das Stück ausdrucksstark und ansprechend.“ Lars Temme „Großartig! Besonders die Vielfalt der Elemente von Schauspiel, Musik und Tanz hat mir gut gefallen. Der Pucktanz erinnerte an Pina Bausch – es war einfach alles toll!“ Marie Serafin

My Fair Lady (Freilichtbühne Altusried)

musicals (05.08.2012)

„Als Zugpferde hatte man Tony Marshall für die Rolle von Elisas Vater Alfred P. Doolittle und Helmut Markwort als Obert Pickering verpflichtet. Während Markwort seinen Part in letzter Minute an den Pickering-erprobten Urs-Werner Jaeggi abgeben musste, wurde Marshall von der straffen Regiehand Ulrich Wiggers’ sicher um alle darstellerischen Klippen herumgeführt, konnte mit seinem verschmitzen Spiel das Publikum für sich gewinnen. (…) Regisseur Ulrich Wiggers, der auch die Rolle des Prof. Higgins spielt, und sein kongenialer Bühnenbildner Matthias Winkler haben aus der Not eine Tugend gemacht: Auf einer schneckenförmigen, schrägen Holzrampe spielt sich das Kammerspiel um die von Higgins und Pickering vom Blumenmädchen zur Lady umerzogene Elisa ab.“

My Fair Lady (Freilichtbühne Altusried)

Da Capo (03.08.2012)

„Ulli Wiggers, der auch selbst die Hauptrolle des Henry Higgins übernommen hat, hat eine sehenswerte Inszenierung auf die Beine gestellt, in der es etliche gute Ideen gibt. (…) Ulrich Wiggers ist als Higgins schon ein „alter Hase“, hat diese Rolle bereits mehrfach gespielt und auch inszeniert. Wiggers ist ein Schauspieler erster Güte, der mit seinem trockenen Humor und mit seiner bestechenden Mimik punkten kann. (…) Auch die Rolle des oftmals eher unscheinbaren Freddy Eynsford Hill wurde in Altusried aufgewertet. (…) die Tatsache, dass Ulli Wiggers ihm nicht die sonst übliche, eher biedere „enttäuschter Jüngling“-Charakterisierung auferlegt hat, tut Elizas Verehrer sichtbar gut. (…) Die vielen Ideen, die Ulli Wiggers in seine Produktion eingebracht hat, sind sehr innovativ und verleihen My Fair Lady eine attraktive und glaubwürdige Open-Air Atmosphäre, ein Aspekt, den man so sicherlich nicht im Vorhinein erwarten durfte, schließlich ist es eigentlich eher eine „Indoor-Handlung“.

My Fair Lady (Freilichtbühne Altusried)

Allgäuer Zeitung (09.07.2012)

„Schwungvoll, pfiffig und facettenreich - "My fair Lady" auf der Freilichtbühne Altusried (…)Massenszenen, Stelzengänger, Feuerschlucker, einfaches Volk, herausgeputzte Opern-Besucher, ein original roter Londoner Doppeldecker-Bus und schwarze Londoner Taxis animieren das Publikum zu Szenenapplaus. Und schnell nimmt das Musical Fahrt auf. Regisseur Ulrich Wiggers überzeugt als egoistischer Professor, der der festen Überzeugung ist, dass nicht die Herkunft, sondern allein die Sprache den Menschen definiere. (…) für das insgesamt stimmige Musical gibt es nach drei Stunden zurecht viel Applaus.“

My Fair Lady (Freilichtbühne Altusried)

Allgäuer Zeitung (07.07.2012)

„Das weltberühmte Musical aus den 50er Jahren „My Fair Lady“ löste bei allen Teilnehmern Begeisterung aus. Die Gastproduktion mit mehr als 120 Mitwirkenden sowie dem Chor und Orchester der Bolschoi Oper Minsk ist bis zum 5. August 15 Mal auf der schönsten Open-Air-Bühne in der Region zu erleben. (…) Die theatererfahrene Gisela Baum (Lindenberg) lobte die Regieeinfälle. Das Ehepaar Frieda und Hans Schauer (Heimenkirch) sprachen von einem „Supererlebnis“, mit „tollen Stimmen“; Sixta Meinzinger (Niederstaufen) fand es „einfach schön“ und ihr imponierte die Ensembleleistung: „Es stimmte alles“, so ihr Fazit.“

Company im Kehrwieder Hamburg

musicals (02.04.2012)

„Es hätte durchaus in die Hose gehen können, was sich Regisseur Ulrich Wiggers mit der 15-köpfigen Truppe vorgenommen hat. Schauspielernde Mitzwanziger, die sich als beziehungsgeschädigte Großstadtneurotiker ausgeben, können schnell peinlich werden, wenn man ihnen die nötige Lebenserfahrung nicht abkauft. Jedoch: In diesem wurden sie es nicht. Im Gegenteil. Die Leichtigkeit, mit der die Protagonisten durch das traumhaft choreografierte Stück tobten, übertrug sich nicht nur auf die Zuschauer, sie war auch ein erfrischender Gegenbeweis dafür, dass die Schauspielausbildung an Musicalschulen mit dem Einstudieren gestelzter Gesten aufhört. (....) Fazit: ein denkwürdiger Abend.( .....)“

Die Drei von der Tankstelle (Gastspiel Bremen)

Da Capo (02.04.2012)

„Dazu trug natürlich auch die von ihm konzipierte Regie bei. Denn Wiggers hat sich bei dieser Show etwas mehr gedacht als nur das reine Abspielen des vorgegebenen Scripts. So setzte er nicht nur durch, dass diverse und vom Rechteverlag eigentlich gesperrte Songs in Bremen- wie zuvor auch in Aachen – mit Genehmigungder Komponistentocher Elisabeth Trautwein-Heymann wieder verwendet werden durften. E r bekam auch die Erlaubnis, den Lieder-Fundus von Komponist Werner Richard Heymann zu durchstöbern, um auch für die anderen Akteure auf der Bühne musikalische Arrangements zu finden. Dieses Vorhaben gelang. (....) Ulrich Wiggers ist es gelungen, ein eigentlich angestaubtes Thema generalzuüberholen, mit verblüffenden Effekten. Diese Tankstelle ‚gibt’s nur einmal’....“

Die Drei von der Tankstelle (Gastspiel Bremen)

NWZ-ONLINE (27.02.2012)

"Das Publikum sang und klatschte zu den altbekannten Gassenhauern laut mit und bedachte das Ensemble am Ende mit stehenden Ovationen: Das Aachener Grenzlandtheater kam im Bremer Musicaltheater von Freitag bis gestern Abend mit dem UFA-Filmklassiker „Die Drei von der Tankstelle“ bestens an. (...) Die Musical-Inszenierung von Ulrich Wiggers war ein buntes Spektakel, eine gelungene Mischung von Theater, Tanz und viel Musik."

Die Drei von der Tankstelle (Gastspiel Bremen)

Kreiszeitung Bremen (27.02.2012)

„Stehende Ovationen für ‚Die Drei von der Tankstelle’ (…) Die Musical-Inszenierung von Ulrich Wiggers war ein buntes Spektakel, eine gelungene Mischung von Theater, Tanz und viel Musik.“

Company im Kehrwieder Hamburg

thatsMusical (21.02.2012)

"Sondheims "Company" ist eher ein psychologisches denn ein musikalisches Kabinettstück. Der Bund fürs Leben und die zahlreichen Gründe seines Zustandekommens bzw. Scheiterns werden in allen Facetten durchdekliniert. (...)
Dass dieses Experiment über weite Strecken gelingt, verdankt sich - wen würde es wundern - dem Talent und der Hingabe aller Beteiligten.(...)
Und der Protagonist des Stückes selbst, der, um den sich die ganze (Damen-)Welt zu drehen scheint, Robert? Regisseur Ulrich Wiggers hat sich mit Jan Schwartzkopff und Philipp Dietrich für eine Doppelbesetzung entschieden. Kein schlechter Schachzug."

Company im Kehrwieder Hamburg

united musicals (20.02.2012)

„Innerhalb von fünf intensiven Probenwochen studierten die Absolventen unter der Regie von Ulrich Wiggers. (...) den Klassiker ein. (.....) Sehr passend zur Psychologie des Stückes ist die Idee des Regisseurs, Robert von zwei Darstellern spielen zu lassen.(....) durch das emotional Wechselspiel der beiden Darsteller wird sehr gut deutlich, wie Robert einerseits vom Phänomen Bezeihung angezogen wird, anderseits aber auch die Vorteile des Single-Daseins genießt.(...) Mit „Company“ wurde ein sehr schweres Stück ausgesucht, bei dem bedingt durch den hohen Sprachanteil viel Text zu erarbeiten ist. Von Fehlender Routine, Nervosität oder gar Fehlern war während der knapp 2,5 Stunden nach dem ersten Freispielen nichts mehr zu merken. United Musicals dankt für den schönen Abend und wünscht den Absolventen viel Erfolg!“

Der Mann von La Mancha

musicals (03.02.2012)

„Als der Schauspieler Ulrich Wiggers im vorigen Jahr hier sein erstes Singspiel inszeniert (‚Die Drei von der Tankstelle’), ging zweifellos ein neuer Stern am Musical-Regie-Himmel auf. (…) Ulrich Wiggers’ zugleich unterhaltsam wie nachdenklich stimmende Inszenierung arbeitet wunderbar die Sehnsucht des Menschen nach moralischer Integrität und humanistischen Idealen heraus, lässt die Utopie einer besseren Welt nicht als Hirngespinst im Raum stehen.“

blickpunkt musical (15.01.2012)

„Von Anfang an gelingt es Regisseur Ulrich Wiggers, das Publikum regelrecht in das Stück hineinzusaugen. (…) Eine gute Geschichte, eine Inszenierung, die das Publikum mitnimmt. Eine Musik, die mitreißt, berührt und eine andere Welt lebendig werden lässt und Darsteller, die mit Spiel und Gesang die Schicksale ihrer Figuren vermitteln. Das macht einen gelungenen Musical-Theaterabend aus. Besuchen Sie das Grenzlandtheater Aachen.“

Der Mann von La Mancha

DaCapo (01.01.2012)

"In Aachen gelingt ein großartiger "Mann von La Mancha"
Denn statt eines mannstarken Orchesters musizieren bei der Aachener Inszenierung die Schauspieler und Sänger teilweise selber – während die Musiker auch kleine Rollen übernehmen. Dass dieser Coup gelingt, ist vor allem auf das hervorragende Ensemble zurückzuführen. (...) Dies auf einer vorhanglosen Theaterbühne wie die des Grenzlandtheaters Aachen zu realisieren, ist eine große Herausforderung, die das Kreativteam um Regisseur Ulrich Wiggers mit Bravour geleistet hat. Seinem Ideenreichtum ist es zu verdanken, dass sich auf der Bühne alles nahtlos ineinander fügt.“

Der Mann von La Mancha

Aachener Nachrichten (12.12.2011)

„Der unmögliche Traum verwandelt alle. (…) Was die Zuschauer nach über zweieinhalb Stunden mit großer Begeisterung feiern, ist ein Abend, der qualitätvolle Unterhaltung mit philosophisch-nachdenklichem Hintergrund zu verbinden versteht und in keiner Minute die Spannung verliert. (…) In Aachen verlässt sich Regisseur Ulrich Wiggers auf eine bis heute tragfähige Geschichte und ein Team, das besser kaum sein könnte. (…) Rasant ist der Auftakt mit einer Flamenco-Szene, rasant geht es weiter. Dabei verliert sich Wiggers nicht in süßlicher Gefühligkeit. Indem er Verzweiflung, Brutalität und Hoffnungslosigkeit in all ihren Schattierungen zeigt, wirkt die unerschütterliche Überzeugung eines Don Quijote umso intensiver. (…) Hier ist eine packende Musical-Inszenierung gelungen, die überzeugt, unterhält und berührt. Verdienter großer Applaus.“

Tod eines Handlungsreisenden

Aachener Nachrichten (24.09.2011)

"Atemberaubend packend bis hin zu ergreifenden Momenten: Das Grenzlandtheater Aachen erlebt mit Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" gerade eine Sternstunde. Regisseur Ulrich Wiggers und seine Darsteller (...) beweisen gediegenes Handwerk, das ein Kammerspiel von ungahnter Intensität auf die Bühne bringt. (...)
Ulrich Wiggers setzt (...) ganz auf Schauspiel und fährt mit seinem trefflichen Ensemble absolut sicher auf der Siegesstraße."

Tod eines Handlungsreisenden

Grenz-Echo (24.09.2011)

„Regisseur Ulrich Wiggers geht einfühlsam ans Werk. Im allmählichen Crescendo enthüllt er die Seelenstruktur einer Familie, in der auf Sieg gesetzt wird. (…) Ulrich Wiggers hat die Geschichte einer Familie, die am Wohlstands-Zerrbild und dem selbst aufgebauten Druck zerbricht, psychologisch ausgelotet. Ein schlichter Rahmen lenkt den Blick auf das Wesentliche. Das Publikum spendete herzlichen und lang anhaltenden Beifall.“

Tod eines Handlungsreisenden

AN-online.de (23.09.2011)

"Atemberaubend packend bis hin zu ergreifenden Momenten: Das Grenzlandtheater Aachen erlebt mit Arthur Millers «Tod eines Handlungsreisenden» gerade eine Sternstunde.
Regisseur Ulrich Wiggers und seine Darsteller, allen voran Thomas Kemper als Willy Loman und Julian Francis Bisesi in der Rolle des Sohnes Biff, beweisen gediegenes Handwerk, das ein Kammerspiel von ungeahnter Intensität auf die Bühne bringt. Die Premiere am Donnerstagabend endete mit dem Riesenapplaus eines stehenden Publikums."

Die Drei von der Tankstelle

Da Capo (05.03.2011)

„Das ist zu schön um wahr zu sein. So sah es wohl auch das begeisterte Publikum, das es am Ende dann auch nicht mehr länger in den Sitzen hielt. Mit frenetischem Beifall feierten die Zuschauer eine durchweg gelungene Vorstellung. Denn bei der Aachener Inszenierung der ’Drei von der Tankstelle’ stimmte einfach alles. So war es auch kein Wunder, dass diese Show im Grenzlandtheater in allen 60 Vorstellungen ausverkauft war, die sich anschließenden Tourneestationen noch nicht mal eingerechnet, die ebenfalls voll ausgelastet waren. (…) Dem Ideenreichtum des Regisseurs Ulrich Wiggers ist es zu verdanken, dass der UfA-Klassiker aus den 30er Jahren mit neuem Zeitgeist gefüllt wird, ohne dabei seine Substanz und seinen ursprünglichen Flair einzubüßen.“

Die Drei von der Tankstelle

musicals (02.02.2011)

„Welches Musicalpotenzial in ‚Die Drei von der Tankstelle’ steckt, zeigt jetzt das Aachener Grenzlandtheater, das wieder ein glückliches Händchen für innovative Musicalinszenierungen beweist. Diesmal haben sie die Regie dem Musicalerfahrenen Schauspieler Ulrich Wiggers übertragen. (…) Schnell schwappt die gute Laune von der Bühne auf die Zuschauer über (…) Die witzigen Dialoge fliegen einem nur so um die Ohren wie zu besten Screwball-Comedy-Zeiten. (…) Selbst den beiden von Christian Kerkhoff (Dr. Kalmus) und Katrin Höft (als seine Sekretärin) gespielten Nebenfiguren lässt Wiggers kluge Regie Raum, um sich zu profilieren.“

Die Drei von der Tankstelle

Grenz-Echo (18.12.2010)

„Ulrich Wiggers ist der Traumfabrikant mit dem sicheren Gespür für atmosphärische Bildhaftigkeit und Leichtigkeit.“

Die Drei von der Tankstelle

Aachener Zeitung Kultur (16.12.2010)

„Noch vor der Premiere war alles ausverkauft, eine erste Zusatzvorstellung wurde aufgelegt, jetzt kommt schon eine zweite dazu – und das wird wohl auch nicht die letzte sein. (…) Regie und Akteure gehen mit dem Stoff durchweg augenzwinkernd um. (…)Das junge Ensemble: sängerisch, tänzerisch, schauspielerisch ohne Fehl und Tadel – allesamt neue Gesichter in Aachen, die man gerne wieder sehen möchte. (…) Regisseur Wiggers, der die Tochter des Komponisten Werner Richard Heymann, Elisabeth Trautwein-Heymann, über Facebook gesucht und gefunden hat, bekam von ihr vier Schlager aus dem reichen Fundus ihres Vaters zur Verwendung geschenkt, die ursprünglich im Film gar nicht vorkamen. Wiggers gelingt es damit geschickt, das Profil der Figuren zu schärfen. Keine Frage bei so viel unbeschwerter Unterhaltung: Am Ende singt der ganze Saal die Gassenhauer mit.“

Buddenbrooks

Grenz-Echo (21.08.2010)

„Im Zentrum der Inszenierung im Grenzlandtheater Aachen (Regie Ulrich Wiggers) steht die Sprache, das Instrument des Malers, der Innenansichten perspektivisch enthüllen kann. Die darstellerische Intensität fügt Konturen hinzu. So entsteht Griffiges zum Nachempfinden. (…) Herzlicher Beifall belohnt die Leistung des Ensembles, das viel Ungesagtes mitschwingen lässt und Handlungsräume zum effektvollen Akzent bündeln muss. Die Regie gibt der Sprache Raum. Fazit: Thomas Mann in Essenzform reicht wirkungsvoll bis in die Jetztzeit hinein.“

Alte Freunde

Grenz-Echo (19.04.2010)

„Vor der mit zeitgenössischer Bildkunst bestückten Kulisse im Grenzlandtheater Aachen agierte das Team unter der Regie von Ulrich Wiggers dynamisch und eindrucksvoll. Dem vielschichtigen Gründeln der Autorin setzen Regie und Choreographie eine bewegende Motorik entgegen Das Publikum gab der Inszenierung gute Punkte und applaudierte freudig.“

Alte Freunde

Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung KulturAachen (19.04.2010)

„Ulrich Wiggers’ gradlinige Regie hält sich zurück und profitiert von den ausgezeichneten Darstellern, die den etwas stereotyp gezeichneten Typen scharfe Konturen verleihen.“